Aus dem Winterschlaf erweckt

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Nun ist schon über ein Jahr vergangen, dass ich diese kleine Seite ins Leben gerufen habe. Und lang lang ist es her, dass hier was passiert ist. Schande über mein Haupt 😉
Ich muss dazu sagen, dass bei mir in den letzten Monaten privat auch einiges passiert ist, was mich davon abgehalten hat, etwas zu veröffentlichen. Zum einen haben mein Mann und ich uns den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt. Das erfüllt uns natürlich mit sehr viel Freude, aber hat uns in den letzten Monaten auch viel Zeit und Nerven gekostet. Jetzt beginnt die endlich die Phase, in der wir es genießen können.
Zum anderen war ich gesundheitlich über mehrere Monate angeschlagen und konnte irgendwie keine Motivation für ein paar Zeilen finden.

Ich wollte euch auf diesem Wege nur wissen lassen, dass es demnächst wieder mehr von mir zu lesen gibt.

Bis bald 😀

Florist-Abschlussprüfung, oder: Juhu, ich bin Facharbeiter!

Mittwoch, 23.07.2014, Rieger Showbühne in Gera, Thüringen: Zwei Jahre Ausbildung, streberhaftes Lernen und wochenlanges Üben sollten sich endlich bezahlt machen. Die praktische Abschlussprüfung für die Floristik-Azubis in Ostthüringen stand an.

Nachdem das Grundkonzept für meine Werkstücke mehrmals umflog, hieß es in den letzten 3,5 Wochen üben, üben, üben. In den letzten Tagen vor der Prüfung war ich meine Werkstücke langsam so leid, dass ich mich fragte, ob sie mir am Tag der Prüfung überhaupt noch gefallen werden. Je näher der Tag X rückte, desto mehr wurden die Nächte zum Tag. Oft habe ich mich dabei ertappt, wie ich wach im Bett lag und wartete, bis der Wecker klingelt.
All die Kollegen und Kolleginnen, die in den vergangen Wochen und Tagen stolz ihre Werkstücke in den Floristen-Gruppen geteilt haben, werden sicher Ähnliches durchlebt haben.

Früh 4:30 Uhr aufstehen, den letzten Kram zu Hause zusammen sammeln, auf Arbeit fahren. Dort alles in den Bus einladen, bloß nichts vergessen (immer diese Paranoia…). Ab 6:30 Uhr durften wir im Rieger aufbauen. 8 Uhr sollte es losgehen. Konnte kaum glauben, dass es schon soweit war. Mein übergeordnetes Thema war „Der Herr der Ringe“ mit Fokus auf Mordor.

Angefertigt wurden die Werkstücke in folgender Reihenfolge: Einpflanzung, Strauß, Gesteck und komplexe Prüfungsaufgabe.
Meine Einpflanzung war mit Karnivoren und stellte die Totensümpfe dar:

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Für den Strauß wählte ich den Augenblick, in dem der Ring der Macht ins Feuer des Schicksalsberges geworfen wird und Lavaströme aus dem Berg fließen:

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Das gesteckte Gefäß habe ich mit alternativer Steckhilfe aus dicken Rosenästen gearbeitet. Darstellen sollte es den Ring der Macht:

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Für die Präsentation ließ ich mir ein großes Plakat mit der Karte Mordors drucken und für die Beschreibungen der Werkstücke verwendete ich Buchzitate auf verbranntem Pergamentpapier. Hier nochmal der Gesamteindruck:

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Bei der Komplexaufgabe hatte ich mich für Brautschmuck entschieden und die Aufgabenstellung verlangte einen romantisch-repräsentativen Brautstrauß für eine kirchliche Trauung. Er ließ sich leider nicht sehr gut am Brautstraußhalter befestigen, deswegen sieht es etwas komisch aus 😉

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Das Anfertigen der Werkstücke ging so rasend schnell vorbei. Zwischendurch war mir so schlecht vor Aufregung, dass ich etwas Angst um meine Arbeiten hatte ^^. Insgesamt war ich ganz zufrieden mit meinen Sachen, auch wenn es die eine oder andere kleine Schwäche gab. Die Resonanz der Ausstellungsbesucher war sehr positiv.
Nachmittags bekamen wir die Bescheinigungen, dass die Prüfung bestanden wurde, auf die genauen Ergebnisse müssen wir leider noch zwei Wochen warten.

Gegen 18 Uhr konnten wir schließlich abbauen und ich fand es unsagbar schade, dass all die Mühe und der Schweiß nach nur wenigen Stunden schon wieder Vergangenheit waren.

Nun ist es vorbei, nun bin ich oder besser gesagt, sind alle aus der Klasse Flo 11 Facharbeiter 🙂

Raritätenbörse in Jena

Heute war ein kleiner Ausflug nach Jena angesagt, denn dort findet im botanischen Garten jährlich eine Raritätenbörse statt. Für mich sollte es der dritte Besuch sein. Nach dem Sonntagsdienst ging es mit einer Arbeitskollegin ab in die Universitätstadt.

In die Stadt gefunden: Check.
Parkplatz gefunden: Check.
Botanischen Garten wiedergefunden: Check.
Einritt bezahlt, los gehts.

Im ausnehmend schönen Freigelände bieten zahlreiche Gärtner, Züchter und Händler eine Vielzahl verschiedener Pflanzen an. Der Schwerpunkt liegt vor allem bei Stauden, Sträuchern und Bäumchen für den Außenbereich, aber auch Orchideen-, Kakteen- und Sukkulenten-Liebhaber, sowie Leute auf der Suche nach Exoten werden hier fündig.

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Unter anderem fanden wir auch einen sehr interessanten Stand, bei dem es Sorten von Porzellanblumen und Leuchterblumen gab, dir wir noch nie gesehen hatten. Schon dort hätte man ein kleines Vermögen ausgeben können.
Mich interessierten auch dieses mal aber wieder vor allem die Karnivoren-Sektion. Zum einem weil ich sie als Hobby schon seit Jahren kultiviere und zum anderem möchte ich bei meiner praktischen Abschlussprüfung eine Einpflanzung mit Fleischfressern machen. Der Verkaufsstand der Gärtnerei Thomas Carow hatte auch dieses mal eine großartige Auswahl, was die Entscheidung nicht einfacher machte. Als Neuzugänge in meiner kleinen Sammlung konnte ich schießlich eine kleine Nepenthes, einen süßen kleinen Mini-Sonnentau, einige Sarracenien (werden wohl in der Einpflanzung Verwendung finden) und einen Zwergkrug verzeichnen. An Letzteren habe ich mich über viele Jahre nicht heran getraut, weil er in der Kultivierung zu den größeren Herausforderungen gehört. Ich hoffe, dass er sich bei mir wohl fühlt 🙂

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Wenn der ganze Spaß zu einer Einpflanzung zusammen gefunden hat, gibts natürlich neue Fotos.

Auch ohne Börse lohnt sich ein Ausflug in den botanischen Garten Jena eigentlich immer. Wie bereits erwähnt, ist der Außenbereich wunderschön, aber auch die Gewächshäuser haben mich schon als Kind immer fasziniert. Ich frage mich beispielsweise noch immer, wie alt einige der Kakteen sein müssen…

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Kleiner Nachtrag zum Muttertag

120 Fleurops. Ein voller Laden. Acht Floristen. Der reine Wahnsinn.

Eigentlich wollte ich direkt am Muttertags-Sonntag noch einen kleinen Eintrag machen, aber nach dem Wochenende fehlte mir sogar die Motivation, die Tastatur zu bedienen. Obwohl wir dieses Jahr genauso stark besetzt waren wie im letzten, war doch alles anders. Da war zum einen die Tatsache, dass wir bereits am Mittwoch 50 Fleurop-Auträge hatten. So viele waren es im letzten Jahr insgesamt für den Muttertag. Samstagabend waren es schließlich 120 und am Sonntag flatterten bis 10 Uhr immernoch einige rein.

Erklären konnte sich diesen massiven Anstieg keiner so richtig. Zwei meiner Kolleginnen standen 2 1/2 Tage lang im Lager und banden unermüdlich Sträuße. Sie ließen sich auch von den immer wieder neu hereinkommenden Fleurops nicht unterkriegen. Am Ende half bei uns allen vielleicht auch eine kleine Prise Wahnsinn 🙂
Hier ein kleiner Vorher-Nachhher-Vergleich unserer Kühlzelle, um zu zeigen, wass die beiden Mädels aus unseren Schnittblumen gezaubert haben und was am Sonntag nach Feierabend noch ürbig war.

 

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Der Rest der Belegschaft teilte sich auf in Kassendienst, ein Pflanzen-Dekorierer, einen Sträuße-Binder und Kundschaft bedienen. Ich hatte das Los des Straußbindes gezogen und war drei Tage lang NUR mit Binden beschäftigt. So sehr ich meinen Beruf liebe, aber irgendwann kannst du es nicht mehr sehen und denkst irgendwie von jeden Strauß, den du produzierst, dass er mies aussieht. Auf jedes Tief folgt Gott-sei-Dank auch das nächste Hoch und es waren sehr viele liebe und nette Kunden da, die das Arbeiten trotz Stress sehr angenehm machten.

Immer noch sehr fiel das Baumarkt-Loch in Gera auf. Nach der Praktiker-/ Max Bahr – Insolvenz verschwanden bei uns zwei große Baumärkte in der Stadt. Max Bahr war der Umsatzstärkste und sein fehlen spült eine Menge Kunden in unseren Laden. Auch zum Muttertag waren unheimlich viele Kunden da, die dekorierte Pflanzen kaufen wollten. Kaum hatten die Kollegen was fertig, wurde es ihnen aus den Händen gerissen. War so letztes Jahr auch nicht der Fall.

Sonntag dann DER Tag. Vier Leute waren angeheuert, um die ganzen Fleurops zu fahren. Durch die vielen Aufträge waren am Muttertag selbst gar nicht mehr so viele Blumen übrig und gegen Ende ging dann wieder die übliche Jagd nach Schittgrün los.

13 Uhr war ein weiterer Muttertag zu Ende und die Couch wartete auf mich. Die folgende Woche (also diese 😉 ) war recht entspannt, weil Berufsschule angesagt war. Leider nun schon das vorletzte Mal. Drehte sich alles um IHK-Prüfung, der Kopf woanders und deswegen erst heute der Muttertagsbeitrag 😀

Die erste Hürde…

…, sie  ist genommen. Auf dem Weg zum „vollwertigen“ Floristen stand vergangene Woche mit der schriftlichen IHK-Abschlussprüfung ein wichtiger Termin an. Nervös war ich eigentlich zu keinem Zeitpunkt, weil ich mich streberhaft wochenlang vorbereitet habe. In den letzten Tagen vor der Pürfung war mein Kopf so voll mit botanischen Namen und Fakten, dass ich immer mehr das Gefühl bekam, das Fass würde überlaufen und alles ist wieder vergessen.

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Am 30.04. um 8 Uhr gings dann los mit dem Technologie-Teil. Ursprünglich der Teil, vor dem ich am meisten Angst hatte, weil er ein sehr breites Gebiet abdeckt. Tatsächlich lief es dann doch sehr erfolgreich und ich habe ein gutes Gefühl, was das Ergebnis angeht. Warenwirtschaft und Wirtschaft&Sozialkunde kamen als nächstes und waren auch okay. Über den letzten Teil war ich nicht so glücklich, denn es kamen einige Fragen dran, die mir vom Inhalt her doch recht neu waren.

Wir hatten für die einzelnen Abschnitte eine Menge Zeit und meistens waren einige andere Prüflinge und ich schon vorher fertig. Die Zeit vertrieben wir uns damit, die Bauarbeiter vor dem Fenster zu beobachten, wie sie einen neuen Gehweg anlegten. Ich fand es absolut faszinierend, wie man so viel Arbeitszeit sinnlos vertrödeln kann. Wir haben in diesen Stunden den Weg für unsere Zukunft bereitet, während ein anderer eine handvoll Wegsteine verlegt und festgeschlagen hat (^^).

Zum Abschluss stand die Komplexaufgabe an. Ich hatte dafür Brautschmuck gewählt. Man hatte die Wahl zwischen Körperschmuck für ein schwarzes Kleid oder einem Brautstrauß für eine kirchliche Trauung. Entschieden habe ich mich für letzteres und einen abfließenden Strauß entworfen.

Im Juni folgt dann noch die mündliche Verteidigung der Komplexaufgabe und am 23. Juli wirds praktisch umgesetzt. Fotos werden natürlich folgen 🙂

Floraler Hochzeitsschmuck

Diese Woche war es endlich soweit: Das Hochzeitsprojekt der Berufsschule stand vor der Tür. Am Montag ging es los mit einem Ausflug zum Blumengroßmarkt nach Hainspitz, denn einige von uns standen wieder einmal vor dem Problem, dass sie keine oder nicht alle Werkstoffe vom Betrieb gestellt bekamen.
Dienstag markierte den ersten offiziellen Arbeitstag fürs Projekt. Insgesamt gab es neun Floristen aus dem 2. und 3. Lehrjahr, die tatsächlich Brautschmuck anfertigen wollten. Die restlichen Azubis aus dem 2. Ausbildungsjahr kümmerten sich um Haarschmuck, Autoschmuck und die Raumdekoration im Kultur- und Kongresszentrum (KuK). Ich persönlich nutze den Tag, um mein Gestell für den Brautschmuck anzufertigen und meinen Autoschmuck soweit wie möglich vorzubereiten. Die ganzen Vorarbeiten fraßen viel mehr Zeit als vorgesehen und deswegen kam ich gar nicht so weit, wie ich eigentlich wollte.
Der Mittwoch im KuK ging schon seeehr früh und seeehr chaotisch los. Für Frau Fuchs (unsere Bereichsleiterin und Organisatorin) war es verständlicherweise nicht leicht, 35 Azubis + Helfer unter einen Hut zu bekommen. Am Haupttag kamen noch die Friseurlehrlinge mit ihren Models dazu, für die wir unseren Brautschmuck passend anfertigen sollten.
Gegen 9:00 Uhr konnten wir endlich loslegen und hatten vier Stunden Zeit, unsere Werkstücke fertig zu stellen und zu präsentieren. Man nimmt sich zwar vor, die ganze Zeit straff durchzuarbeiten, aber in Wirklichkeit war wieder alles anders. Zwischendurch musste ich die Arbeit mehrmals unterbrechen, um beispielsweise meinen Tischnachbarn eine Hand zu borgen, den Präsentationsplatz meiner Friseurin zu dekorieren oder Fragen des Publikums zu beantworten.
Am schwierigsten war die Arbeit am Autoschmuck, weil ich den vorher nicht üben konnte. Dafür hätte ich das große Gestell (für das ich mehrere Tage gebraucht habe) zwei mal herstellen müssen und das wäre wohl wirklich zu viel des Guten gewesen. Bei so großen Werkstücken fehlt mir einfach noch die Erfahrung, mir im Voraus genau vorstellen zu können, wie es zum Schluss aussehen wird. Deswegen entsprach dann auch die fertige Arbeit nicht ganz meinen Vorstellungen, aber im Großen und Ganzen war ich trotzdem recht zufrieden.

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Beim Brautschmuck half mir meine Ausbilderin, die gerade zu Besuch war, weiter. Ursprünglich hatte ich vor, die Spriale mit Vanda- und Gloriosablüten zu arbeiten. Als ich jedoch mit dem Gestell fertig war, zeigte sich schon, dass diese Blüten dafür zu groß waren. Schließlich wurden es dann Phalaenopsisblüten mit kleinen Kalanchoe und Hypericum, sowie Bartnelken (Green Trick).

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Meine Friseurin Stephanie Thieme hatte neben ihrer Hauptaufgabe – ihr Model frisieren und schminken – den Auftrag, ihren Spiegeltisch passend zum Thema zu dekorieren. Dafür habe ich ihr aus der Perlbootmuschel noch einen Tischschmuck angefertigt. In die Öffnung der Muschel ließ sich relativ problemlos Nasssteckmasse einarbeiten. Darin wurde Bärengras, Pistazie und Plumosus gesteckt. Die Blüten wurden wie bei meinen anderen Arbeiten auch mit Floralkleber befestigt.

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Nachdem alle Arbeiten beendet waren, hat jedes Team (also Friseur, Florist und Model) sein Endergebnis präsentiert und kurz vorgestellt. Ich finde, Steffi hat am Model eine tolle Arbeit geleistet und des Gesamtwerk kann sich wirklich sehen lassen 🙂

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Als letzter Programmpunkt stand noch die Siegerehrung an und bei den Floristen konnte ich den 2. Platz belegen 😀 Denkbar knapp gewonnen hat meine liebe Klassenkameradin Anja Müller, die einen wirklich ganz tollen Muff gearbeitet hat und somit den Sieg absolut verdient hat.

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Eine anstrengende, aber lehrreiche Woche liegt nun hinter mir. Es war eine tolle Vorbereitung für die Prüfung und es hat Spaß gemacht, einige Dinge auszuprobieren, für die auf Arbeit oft keine Zeit bleibt.

Zum Schluss noch ein kleiner Artikel über unser Projekt: http://www.dtoday.de/gera/lokal-wirtschaft_artikel,-Erfolgreicher-Projekttag-zum-Thema-Hochzeit-im-KuK-_arid,330836.html

Entschuligt die Qualität der Fotos. Als ich Mittwoch früh meine Spiegelreflex einpacken wollte, musste ich feststellen, dass der Akku komplett runter war. Gleiches Spiel bei meiner Digicam 😦

Das Hochzeitsprojekt

Frauentag ist nun Geschichte und ich kann mich voll dem anstehenden Hochzeitsprojekt widmen. Das findet kommende Woche Dienstag und Mittwoch statt und wurde von meiner Berufsschule organisiert. Zum einen, weil vier von fünf Leuten in unser unglaublich großen Klasse Hochzeit als komplexe Prüfungsaufgabe zur Prüfung gewählt haben. Zum anderem, um für den Ausbildungsberuf Florist in Ostthüringen zu werben. Das jetzige erste Lehrjahr muss bereits in die Berufsschule nach Erfurt fahren, weil keine notwendige Schüleranzahl für eine Klasse in Gera zusammen gekommen ist. die Verlegung nach Erfurt und die damit entstehenden Kosten für die Azubis waren quasi ein Todesstoß für den Ausbildungsort Ostthüringen.
Naja und dieses Projekt soll die Krise abwenden. Um das Ganze auch wirkungsvoll zu vermarkten, sind wir am Mittwoch (19. März) im Kultur- und Kongresszentrum Gera, präsentieren unsere Arbeiten gemeinsam mit den Frisör-Lehrlingen öffentlich und hoffen auf zahlreiche Besucher und Interessenten 🙂

Ich freu mich schon sehr drauf, weil es eine super Übung für die Abschlussprüfung ist. Im Betrieb hat man zum Thema Hochzeit nicht sehr viel Zeit, mal nebenher zu üben. Meine Frisörin und ich gestalten unser Model zum Thema Strandhochzeit. die Grundform einer sprialförmigen Muschel wird sich durch alle meine Werkstücke ziehen (Brautstrauß, Autoschmuck, Tischschmuck, Haarschmuck). Als kleinen Vorgeschmack sind hier schon mal ein paar Fotos meiner „Gestelle“.

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Wer nicht vor Ort sein kann, wird natürlich nächste Woche hier mit Bildern der fertigen Arbeiten beliefert.